Archiv des Bündnis gegen Rechts Braunschweig
Archiv: Sonderseite gegen den NPD-Aufmarsch 2003
Das Ziel wurde erreicht: Der NPD-Aufmarsch
am 18.10.2003 in Braunschweig wurde gestoppt! Die Nazis
mußten nach weniger als 1/3 ihrer Route wieder
umkehren. No pasaran!
20/10/03: Berichte bei www.de.indymedia.org
19/10/03: Pressestimmen
18/10/03: Kurzzusammenfassung des Tages:
Trotz Verbot der Demonstrationroute
des Bündnis gegen Rechts:
Spontane Demonstration auf der Route
der NPD
John-F-Kennedy-Platz:
Route der Nazis in die Innenstadt
blockiert
Hauptbahnhof:
NPD-Marsch beginnnt mit Verspätung
von über einer Stunde und muß auf einer anderen
Route umgeleitet werden
Hagenmarkt:
Kundgebung mit 150 Menschen
Güldenstraße:
Mehrere hundert Antifas blockieren
die Straße
Europaplatz:
Polizei muss NPD-Marsch stoppen und
umkehren lassen
Insgesamt:
rund 2500 Menschen beteiligten sich
an Kundgebungen, spontanen Demonstrationen, Blockaden
und anderen Aktionen gegen den Naziaufmarsch. Es gab
18 Ingewahrsamnahmen durch die Polizei.
17/10/03: OVG: NPD darf auf dem inneren City-Ring
marschieren
Kundgebung des Bündnis gegen Rechts findet statt
Demonstrationsroute des Bündnis untersagt
Verhandlungen über alternative Route
Das Oberverwaltungsgericht hat das Urteil
des Verwaltungsgerichtes bestätigt. Demnach darf
die NPD auf dem inneren City-Ring demonstrieren Die
NPD-Route verläuft vermutlich folgendermaßen:
Hauptbahnhof, John-F.-Kennedy-Platz, Auguststraße,
Stobenstraße, Ritterbrunnen, Wilhelmstraße
bis zur Kreuzung Fallersleber Straße, Hagenbrücke,
Küchenstraße, Lange Straße bis Radeklint,
Güldenstraße bis zum Europaplatz, Adenauerstraße,
Lessingplatz, Augusttorwall bis zum John-F.-Kennedyplatz
und zurück zum Hauptbahnhof. Treffpunkt der NPD
ist um 11 Uhr, losgehen wollen die Nazis um 12 Uhr.
Die angemeldete Demonstrationsroute des Bündnis
gegen Rechts wurde von der Polizei untersagt, es gibt
aber eventuell die Möglichkeit auf einer anderen
Route zu demonstrieren. Die Verhandlungen darüber
sind noch im Gange. Es wird im Zweifelsfall erst morgen
früh feststehen, ob die Demonstration des Bündnis
auf einer anderen Route stattfinden wird. Für eine
Kundgebung des Bündnis um 10 Uhr an der Gedenkstätte
Schillstr. liegt eine Genehmigung vor. Die Polizei hat
jedoch zur Auflage gemacht, dass diese bis 11 Uhr beendet
sein muß.
Es gilt also weiterhin:
10
Uhr * Gedenkstätte KZ-Außenlager * Schillstrasse
(Gegenüber der Stadthalle /
Nähe Hauptbahnhof)
Alle aktuellen Infos
könnt ihr auch über das Info-Telefon erfragen
16/10/03: Polizei legt Berufung gegen
Urteil ein
Die Polizei hat Berufung
gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts, welches der
NPD erlaubt am Rande der Innenstadt aufzumarschieren,
eingelegt. Mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgericht
wird im Laufe des Freitags gerechnet.
16/10/03: "NPD-Demo am Rande City"
- nicht in der Weststadt
Laut einem Bericht der Braunschweiger
Zeitung hat das Verwaltungsgericht gestern beschlossen,
dass die NPD nicht direkt durch die City und Fußgängerzone
marschieren darf: "Das Gericht fasste es präzise:
Die NDP darf nicht innerhalb eines Bereichs demonstrieren,
der durch folgende Straßen markiert wird: John-F.-Kennedy-Platz,
Auguststraße, Stobenstraße, Ritterbrunnen,
Wilhelmstraße bis zur Kreuzung Fallersleber Straße,
Hagenbrücke, Küchenstraße, Lange Straße
bis Radeklint, Güldenstraße bis zum Europaplatz,
Adenauerstraße, Lessingplatz, Augusttorwall bis
zum John-F.-Kennedyplatz. Auf den oben genannten
Straßen selbst ist die Demonstration jedoch gestattet.
Ein Verbot der Demonstration war nicht Gegenstand
des gerichtlichen Verfahrens. Das Gericht
hatte darüber zu entscheiden, ob die Polizeidirektion
der NPD zu Recht die Auflage gemacht hatte, die Kundgebung
nicht in der Innenstadt, sondern in der Weststadt zu
veranstalten."
(Den ganzen Bericht findet ihr
hier)
Die oben genannte Straßen,
auf denen die NPD marschieren darf, liegen im Innnenstadtbereich.
Sie begrenzen die eigentlichen City mit Einkaufstraßen
und Fußgängerzone. Wir gehen im Moment davon
aus, dass die NPD sich weiterhin um 11 Uhr am Hauptbahnhof
treffen und um 12 Uhr die oben genannten Straßen
in der aufgezählten Reihenfolge entlangmarschieren
wird. Am Freitag Nachmittag will die Polizei die endgültige
Route der NPD bekanntgeben.
15/10/03: "Kirchen protestieren
scharf gegen NPD-Demonstration"
Die Braunschweiger Zeitung berichtet
in ihrer heutigen Ausgabe über den Protest der
Braunschweiger Kirchen gegen den NPD-Aufmarsch: "Die
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) bezeichnete
den Aufmarsch als provokativ und fremdenfeindlich ...
In dem Aufruf Braunschweiger Kirchen wird daran erinnert,
dass am 18. Oktober 1931 Hitlers erste Massenkundgebung
in Braunschweig mit 100 000 SA-Leuten stattgefunden
habe. In hetzerischer Weise sei damals die bedrückende
Arbeitslosigkeit den jüdischen Mitbürgern
und 'undeutschen Kräften' angelastet worden. Daran
wolle die Kundgebung der NPD am Sonnabend anknüpfen,
schreiben die Kirchen und erklären: 'Fremdenfeindlichkeit
soll es nach Gottes Willen nicht geben'".
15/10/03 Ohne Springerstiefel
und Bomberjacke
Die Polizei hat der NPD für
ihren Aufmarsch Auflagen gemacht. Im Moment klagt die
NPD gegen die Auflagen und für eine Rückverlegung
ihrer Route aus der Weststadt in die Innenstadt. Die
Auflagen der Polizei lauten u.a.:
Fahnen: uneingeschränkt erlaubt sind Bundes- und
Länderfahnen, eingeschränkt erlaubt sind Fahnen
der NPD und schwarze Fahnen (je 25 Teilnehmer eine Fahne)
- Untersagt ist das Tragen von Uniformen, Uniformteilen
sowie gleichartigen Kleidungsstücken - Untersagt
ist das Tragen von Springerstiefeln sowie Bomberjacken
- Untersagt ist das Tragen / Zeigen von "LONSDALE",
"CONSDAPLE", "A.C.A.B.", "14",
"18" und "88" - Untersagt ist "Gleichförmiges
Marschieren" in Blöcken und geordneten Reihen.
Zur Information:
Die Zahlen "18"
und "88" sind von der Nazi-Szene oft verwendete
Codes. Die Zahlen stehen jeweils stehen jeweils für
die Buchstaben im Alphabet. Die "88" steht
demnach für "HH", die Abkürzung
für den verbotenen Gruß "Heil Hitler".
Weitere Infos über Symbole und Codes der Nazis
gibt es
hier.
14/10/03 "Kein Platz für Antifaschisten"
- junge Welt vom 14.10.03
In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung
junge Welt wurde über die geplante Gegendemonstration
des Bündnis gegen Rechts berichtet (
zum
Artikel). Leider entsteht
dort der Eindruck, als ob die Polizei die Gegendemonstration
untersagt bzw. verboten habe. Dem ist nicht so. Die
Demonstration ist angemeldet und wird stattfinden.
Es gibt derzeit zwar nur eine explizite Genehmigung
für die Auftaktkundgebung und noch nicht für
die geplante Route, wir gehen aber davon aus, dass die
Route genehmigt wird, sobald die Gerichte entschieden
haben, wo die NPD marschieren darf. Eventuell wird die
Polizei in ihrern Auflagen eine Änderung unserer
Route verlangen. Ein komplettes Verbot der Demonstration
des Bündnisses ist jedoch nicht zu erwarten.
14/10/03: Gemeinsamer Aufruf norddeutscher
Antifa-Gruppen
Norddeutscher Antifa-Gruppen haben
einen gemeinsamen Aufruf gegen die Kampagne der NPD
und die Aufmärsche in Braunschweig und Hannover
veröffentlicht. Den Aufruf
findet ihr auf der Homepage des Antifaschistischen Cafés
Braunschweig:
www.antifacafe.de.vu
13/10/03: Vor 72 Jahren: Der "Aufmarsch
der braunen Bataillone"
Vor genau 72 Jahren - am 18.10.1931
fand in Braunschweig ein von Hitler persönlich
angeordneter Aufmarsch aller SA-Verbände des "Deutschen
Reiches" statt. Dieser sogenannte "Aufmarsch
der Hundertausend" sollte die Stärke und Macht
der NSDAP demonstrieren, die zu dieser Zeit im Freistaat
Braunschweig das erste mal mit in einer bürgerlichen
Regierung saß. Das ganze Wochende fanden Aufmärsche
und Paraden der Nazis statt. In den Abendstunden zogen
SA-Horden randalierend in die Arbeiterviertel.
Über 60 Arbeiter und Arbeiterinnen wurden durch
die SA-Schläger verletzt. Ein Arbeiter wurde erschlagen,
einer erschossen. Die Zeitung der KPD titelte daraufhin
"Braunschweig, eine Kostprobe auf das 3. Reich".
Und tatsächlich erprobten die Nazis in den folgenden
Jahren im Freistaat Braunschweig bereits den staatlich
geduldeten und organisierten Terror gegen politischen
"Feinde", der ab 1933 nach der Machtübergabe
an die Nazis im ganzen "Reich" herrschen sollte.
Es ist sicherlich kein Zufall, daß die NPD genau
an diesem historischen Datum ihren Aufmarsch durchführen
will.
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12/10/03: Protestaktion gegen den Verkauf
von "Nazi-Mode"
Laut einer Pressemitteilung der Jugend
Antifa Aktion (JAA) fand am Samstag, den 11.10.2003
eine Protestaktion gegen den Verkauf von T-Shirts faschistischer
Bands, wie z.B. "Skrewdriver" und "Angry
Aryans" durch den Subkultur-Shop „Garage"
(Steinweg 7) statt. Nach Angaben der JAA löste
die Polizei die Protestkundgebung gewaltsam auf und
verletzte dabei mehrere TeilnehmerInnen. Mehr Infos
gibt es auf
www.antifacafe.de.vu
12/10/03: NPD klagt gegen Auflagen der
Polizei
Nach einem Bericht der Braunschweiger
Zeitung klagt die NPD gegen die Auflagen der Polizei.
Eine Entscheidung soll am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht
fallen. Unklar ist, ob die Klage sich allein gegen Auflagen
richtet, oder ob die NPD auch darauf klagt, doch in
der Innenstadt marschieren zu dürfen. Den Artikel
der Braunschweiger Zeitung gibt es
hier.
09/10/03: Offener Brief der sieben Schulen
in der Weststadt
In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister
und die Polizeidirekltion haben sich alle sieben Schulen
der Braunschweiger Weststadt dagegen ausgesprochen,
daß der NPD-Marsch von der Innenstadt in ihren
Stadtteil verlegt werden soll. Den Text des offenen
Briefes gibt es
hier.
04/10/03 Braunschweiger Zeitung: "Weststadt
Protest gegen NPD-Marsch"
Nach einem Bericht der Braunschweiger
Zeitung vom 4. Oktober 2003 protestiert die Arbeitsgemeinschaft
Weststadt (AGW) gegen eine Verlegung der NPD-Demonstration
von der Innenstadt in den Stadtteil. Die AGW fordert
CDU-Oberbürgermeister Gert Hoffmann (im übrigen
in jungen Jahren selbst Mitglied der NPD) und die Polizeidirektion
auf, den Entschluß zurückzunehmen: "Wenn
die Veranstaltung stattfinden soll, dann dort, wo sich
die Stadt auch ansonsten gern präsentiert, und
nicht in einem der Randbezirke", erklärte
Pastor Ulrich Römer gegenüber der Braunschweiger
Zeitung.
04/10/03 NPD darf im Stadtteil Weststadt
marschieren
Nach einem
Bericht
der Braunschweiger Zeitung hat die Polizei die ursprüngliche
Route der NPD vom Bahnhof in die Innenstadt nicht genehmigt.
Poliei und NPD haben vereinbart, daß diese dafür
im Stadtteil Weststadt marschieren darf. Bisher
mobilisieren die Nazis allerdings weiterhin zum Hauptbahnhof.
Daß die NPD sich die Weststadt als Alternative
für ihren Aufmarsch ausgesucht hat, ist kein Zufall:
In der Weststadt, eine typische in den 60er Jahren entstandene
Wohnsiedlung mit hohen Mehrgeschoßbauten, wohnt
ein großer Anteil von MigrantInnen, insbesondere
aus der Türkei, Osteuropa und den Ländern
der ehemaligen Sowjetunion. Offensichtlich glaubt die
NPD in diesem Stadtteil mit seinen hohen sozialen Problemen
durch rassistischen Parolen Stimmung gegen einen Teil
der dort lebenden Menschen schüren zu können.
Dem gilt es am 18.10.2003 entgegenzutreten und deutlich
zu machen, dass die Nazis mit ihrer Hetze auch in der
Weststadt auf deutliche und sichtbare Ablehnung stoßen.
Die Weststadt ist und bleibt ein Stadtteil für
alle Menschen - egal welcher Herkunft sie sind!
04/10/03 25.000 Aufrufe verteilt
Insgesamt wurden bisher 25.000 Aufrufe
und 1.500 Plakate gedruckt, die zur Zeit in der gesamten
Stadt verteilt und an Gruppen und Organisationen in
anderen Städten verschickt werden. Bis Mitte der
nächsten Woche sollen aufgrund der großen
Nachfrage noch einmal 15.000 Aufrufe nachgedruckt und
verteilt werden.
30/09/03 Die NPD hat ihren Treffpunkt
vorverlegt
Der Treffpunkt der NPD ist jetzt
auf 11 Uhr am Hauptbahnhof vorverlegt worden. Um Punkt
12 wollen die Nazis losmarschieren.
30/09/03 Zahl der Unterstützer
wächst weiter
Inzwischen unterstützen jetzt
70 Organisationen und Einzelpersonen den Aufruf des
Bündnis gegen Rechts. Darunter u.a. Antifa-Gruppen,
Parteien, Gewerkschaften, soziale und kirchliche Einrichtungen.
Auch der Fußballprofi und Nationalspieler Tobias
Rau zeigt Flagge gegen Rechts und hat seinen Namen unter
den Aufruf gesetzt.
22/09/03 SchülerInnenbündnis
mit eigener Homepage
Die "SchülerInnen gegen
Rassismus", ein neugegründeter Zusammenschluß
von SchülerInnenvertretungen aus der Region Braunschweig,
sind jetzt mit einer eigenen Homepage im Netz vertreten
www.schuelerinnen-vs-rassismus.de.vu
19/09/03: Ort und Zeit für die
Auftaktkundgebung stehen fest!
Die Demonstration des Bündnis
gegen Rechts wird am 18.10.2003 um 10 Uhr an der
Gedenkstätte
des ehemaligen KZ-Außenkommandos in der
Schillstraße
mit einer Auftaktkundgebung beginnen. Die Gedenkstätte
liegt in unmittelbarer Nähe zum Treffpunkt der
NPD am Hauptbahnhof.
Das Bündnis gegen Rechts hat die Gedenkstätte
als Ort für eine Auftaktkundgebung gewählt,
um daran zu erinnern, wie hier Hunderte von Menschen
quallvoll Zwangsarbeit für die Nazis leisten mußten,
wie hier Hunderte an Erschöpfung, Hunger und Folter
starben und emordet wurden. Es wäre ein unerträglicher
Skandal, wenn an diesem Ort die geistigen Enkel der
Täter vorbeimarschieren und ihre faschistische
Hetze verbreiten könnten.
19/09/03: Anträge gegen den NPD-Aufmarsch
im Rat der Stadt
Für die kommende Ratssitzung
liegen Anträge der PDS und der Grünen vor,
in denen der Rat aufgefordert wird, eine Resolution
gegen den NPD-Aufmarsch und zur Unterstützung der
Demonstration des Bündnis gegen Rechts zu verabschieden.
Die Ratssitzung findet am 23.9. um 15 Uhr im Großen
Sitzungsaal des Rathauses statt (Die beiden Anträge
stehen auf der Tagesordnung ganz hinten, so dass sie
vermutlich erst gegen 17 Uhr behandelt werden).
[Nachtrag: PDS und Grüne haben
ihren Antrag zugunsten eines interfraktionellen Antrag
zurückgezogen. Vom Rat angenommen wurde diese
Resolution
10/09/03:
Glaubt die NPD noch an den Klapperstorch?
In den letzten Tage
wurde an zahlreiche Haushalte im westlichen Ringgebiet
Braunschweigs Flugzettel der NPD verteilt: "Ausländer
raus" lautet knapp zusammengefaßt die erste
Forderung der Flugblätter und "Viel mehr deutsche
Kinder braucht das Land" die zweite. Illustriert
ist das ganze mit dem Bild eines Babys und im Hintergrund
fliegt - man glaubt es kaum - der Klapperstorch vorbei.
Nun glauben ja Nazis an jede Menge Schwachsinn, aber
an das Ammenmärchen vom Klapperstorch, der die
Kinder bringt? (Und überhaupt - der Storch: zieht
er nicht jedes Jahr aus dem kalten Norden in den Süden,
nach Afrika. Sind ihm dabei nicht Ländergrenzen,
Nationen, Staaten völlig schnuppe?)
Mal im Ernst: auch die NPD
weiß, dass es nicht der Klapperstorch ist, der
die Kinder bringt. Vielmehr propagiert sie ein an die
NS-Ideologie angelehntes Frauenbild in dem die erste
Plicht der Frau ist Kinder zu gebären und aufzuziehen.
Mehr Infos zum Frauenbild der Nazis gestern und heute
findet ihr
hier.
30/08/03:
Braunschweiger Zeitung - "NPD-Marsch wird stattfinden"
Laut einem Bericht der Braunschweiger
Zeitung sieht es derzeit nicht nach einem Verbot des
NPD-Marsches aus: "Wenn die öffentliche Sicherheit
nicht in Gefahr ist, gibt es keine Handhabe" (Polizeidirektor
Kurt Lindenau). Die Polizei will am 18.10.2003 rund
1200 Polizisten eingesetzen. Dies sei, so die Braunschweiger
Zeitung, einer der größten Polizeieinsätze
in Braunschweig in der Nachkriegsgeschichte.
Die Route der NPD soll vom Hauptbanhof
in die Innenstadt führen. Ziel der Polizei sei
es in einem "Kooperationsgespräch" mit
der NPD die Route außerhalb der Kernstadt zu verlegen.
zum
Artikel
25/08/03:
Braunschweiger Zeitung -
"NPD will durch Braunschweig ziehen"
Die Braunschweiger Zeitung berichtet
über den geplanten NPD-Aufmarsch und die angemeldeten
Gegendemonstration. Laut Polizei sollen bis zu 500 Rechte
zu dem Aufmarsch erwartet werden. Der Vergleich beider
Streckenrouten zeige, dass sie nahezu identisch seien,
und es mehrfach zu einem Kreuzen der Wege kommen werde.
zum
Artikel
12/08/03: Gegendemonstration angemeldet
Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig
hat eine Gegendemonstration für den 18.10. unter
dem Motto "Kein Naziaufmarsch in Braunschweig -
und auch nicht anderswo!" angemeldet.
07/08/03:
Braunschweig: NPD kündigt Nazi-Aufmarsch an
Der Landesverband der
NPD
Niedersachsen hat für den 18.10.2003 einen Aufmarsch
angemeldet. Unterstützt wird der Aufruf, der seit
Anfang August auf einschlägigen Seiten im Internet
kursiert, auch von militanten
"Freien
Kameradschaften". Der Aufruf steht unter dem
rassistischen Motto "Heimreise statt Auswanderung,
denn deutsche Kinder braucht das Land". Als Redner
sind der NPD-Vorsitzende
Udo
Voigt und
Thomas
"Steiner" Wulff angekündigt. Der
Aufmarsch soll um 12 Uhr am Hauptbanhof beginnen.

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